Der Holunder blüht!

Er sieht nicht nur hübsch aus, du kannst ihn auch vielseitig verwenden.

Die weißen Blüten wirken als Teeaufguss stark schweiss- u. harntreibend.

Daher wird er gerne als Schwitzmittel bei fiebrigen Erkrankungen angewendet.

Super für das Immunsystem sind die reifen Holunderbeeren. Aber Vorsicht!

Unreife und rohe reife Früchte bitte nur in geringen Mengen verwenden, da sie Durchfall und Übelkeit hervorrufen können!

Zur Hilfe bei Prellungen, Quetschungen, Verbrennungen, rauher oder wunder Haut kann eine Salbe aus den Blättern und Fett gekocht werden.

 

Die abgeschabte Rinde wirkt abführend und ist auch bei Heilern und Schamanen als stark austreibendes Mittel bekannt.

 

Oft werden diese "Reinigungen" vor Heilsitzungen oder Initiationsritualen vorgenommen.


In der volksmedizinischen Überlieferung heißt es:

Wird die innere Rinde eines jungen Triebes nach oben abgeschabt, bewirkt die Abkochung Erbrechen; wird sie nach unten abgeschabt, erfolgt  Durchfall.

Die Rinde sollte bei Neumond, im frühen Frühling oder im Spätherbst geschabt werden.

Holz, Rinde, Wurzel und Blüte eignen sich für Räucherungen zur bewussten Kontaktaufnahme mit der Schattenwelt.

 

Meditiert man unter einem Holunderbaum, so hat man das Gefühl, nach unten gezogen zu werden. 

 

Ebenso zieht der Holunder alles Negative und Kranke an und leitet es an die Erde ab.

Meditiert man unter einer Birke, ist es, als würde man nach oben ins Licht gehoben werden.

 

Ringel, Ringel, Reihe

wir sind der Kinder dreie

sitzen unterm Hollerbusch

und machen alle husch husch husch

 

Frau Holle als Göttin des wiederkehrenden Lebens regt die Lust an und schickt die Kinderseelen ins Dasein.

Der Holunder, auch Holler genannt, gilt als Pflanze, die besonders der Frau Holle geweiht ist. Neben dem bekannten Märchen existieren noch zahlreiche Sagen um Frau Holle.

Viele Sagen sind in der Region des Hohen Meißners in Nordhessen überliefert. 

Der "Frau-Holle-Teich" soll unendlich tief und der Eingang zu ihrer Anderswelt sein.....

 

 

Quelle:   Wikipedia "Ur-Medizin" von Wolf Dieter Storl, Wikipedia, "Essbare Wildpflanzen" von Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger

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