Kleine Chakralehre

 

 

Das Wort Chakra stammt aus der altindischen Gelehrtensprache Sanskrit und bedeutet Rad oder Wirbel.

Die Chakrenlehre ist die Lehre von Kraftzentren im menschlichen Körper.

Chakren sind energetische Zentren, keine materiellen oder anatomischen.

Sie haben ihren Ursprung im feinstofflichen Energiesystem und durchstrahlen entsprechend ihrer Lage auch den physischen Leib.Chakren beeinflussen die Zellen und Organe, das gesamte Hormonsystem, und wirken sich auf Gefühle und Gedanken aus.

 

 

Das blockierte Wurzel- oder Steißchakra  (1. Chakra)  -   Muladhara (Schambein)

 

-  Physische Kraftlosigkeit, Krisen und Depressionen sind häufig weiter Merkmale. -

 

Ist das Wurzelchakra blockiert, hängen sich Menschen mit schwachem Wurzelchakra gerne an andere Menschen, die ihnen scheinbar Sicherheit verleihen.

 

Physische Kraftlosigkeit, Krisen und Depressionen sind häufig weitere Merkmale.

 

Oftmals konzentrieren sich Betroffene auf eine höhere Seinsebene. Doch die Entwicklung einer fest gegründeten Spiritualität braucht eine solide Stütze von unten, sonst besteht die Gefahr, sich in Illusionen, Täuschungen oder Wahnvorstellungen zu verstricken.

 

Diese Menschen müssen wieder Vertrauen in die eigene Person, in das eigene Sein gewinnen.

Sie sollten sich fest mit den Kräften der Natur verbinden.

 

Das blockierte Sakralchakra  (2. Chakra)  -   Svadhistana (3 Finger unter dem Nabel) 

 

-  Fehlende sinnliche Freude  -

 

Menschen mit blockiertem Sakralchakra fällt es schwer, das Leben zu genießen. Somit können sie es auch nicht richtig schätzen.

Sie fühlen sich oftmals kraftlos, ohne Motivation etwas Neues in Angriff zu nehmen, da keine sinnliche Belohnung auf sie wartet.

Schöpferische Krisen sind gerade bei kreativen Menschen auffällig.

 

Oftmals zeichnen sich depressive Verstimmungen, Impotenz, Frigidität oder sexuelles Desinteresse ab.

Häufig führen die Blockaden zu Suchtverhalten.

 

Das blockierte Nabelchakra  (3. Chakra)  -   Manipura (Solarplexus) 

 

- Mangelhaftes Selbstwertgefühl - 

 

Das Nabelchakra ist der wichtigste Energiespeicher. Er verteilt die universelle Lebensenergie (Prana / Chi) an alle anderen Chakras.

 

Menschen mit blockiertem Nabelchakra fällt es schwer, sich durchzusetzen. Es kommt häufig vor, dass sie Autoritäten bedingungslos folgen,

obwohl sie spüren, dass das nicht gut für sie ist.

Oder sie reagieren entgegengesetzt und entwickeln eine regelrechte Aversion gegen jede Autorität.

 

Die Folgen sind häufig Essstörungen wie Magersucht oder Fettsucht, Schlafstörungen und übertriebener Zweifel an allem und jedem.

Das blockierte Herzchakra  (4.Chakra)   -   Anahata  (Herz)

 

- Unpersönliche Freundlichkeit, Kontaktschwierigkeiten und Einsamkeit -

 

Das Herzchakra ist die Quelle der Lebensenergie. Ist es blockiert, fehlt das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen.

 

Menschen mit blockiertem Herzchakra wirken oft gefühlskalt und leiden unter Kontaktschwierigkeiten und Einsamkeit.

Sie finden schwer Kontakt zu ihren eigenen Gefühlen. Oftmals versuchen sie freundlich, hilfbereit und tolerant zu sein, 

wirken aber auf andere Personen eher unpersöhnlich, was ihre Umwelt häufig mit negativen Reaktionen quittiert.

 

Menschen mit schwach entwickeltem Herzchakra haben in der Vergangenheit oftmals Erfahrungen gesammelt,

dass das "sich öffnen" mit Gefahr verbunden ist.

Das blockierte Halschakra  (5. Chakra)  -   Vishuddha (Kehle)

 

- Schüchternheit und Angst vor der eigenen Meinung -


Das Halschakra ist für die Kommunikation zuständig. Ein schwaches Halschakra zeigt sich häufig durch den Mangel an 
Ausdrucksmöglichkeiten

bis hin zu Sprachstörungen.

 

Oft fällt es den betroffenen Personen schwer, die richtigen Worte zu finden um ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken.

Sie treffen häufig nicht den "richtigen Ton" und werden schnell missverstanden.

Da sie ihre eigenen Bedürfnisse nur schwer wahrnehmen können, können sie sich auch nur schwer entscheiden und ausdrücken,

was sie wirklich wollen.

 

Sie sollten sich ganz bewußt der Musik zuwenden, auch wenn sie glauben, unmusikalisch zu sein.

Denn sie profitieren besonders von der heilenden Kraft der Musik und lernen, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

 

 

 

 

Das blockierte Stirnchakra  (6. Chakra)  -  Ajna (zwischen den Augenbrauen  bis mitte der Stirn)

 
- Konzentrationsmangel , Gedankenflucht - 

 

Konzentrationsmangel und Lernschwächen weisen auf ein geschwächtes Stirnchakra hin.

Gerade intelligente, phantasievolle Menschen leiden sehr darunter und spüren deutlich, dass mehr in ihnen steckt.

 

Blockaden in diesem Chakra zeigen sich auch in Gefühlen wie Sinnlosigkeit, Richtungslosigkeit, Ängsten

und bei massiven Blockaden auch in Wahnvostellungen.

 

Betroffene Personen sollten daran arbeiten, ihre Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

Gute Möglichkeiten dafür sind lesen und das Musizieren nach Noten.

- Mangelnde Lebensfreude, Unzufriedenheit - 


Das Kronenchakra ist der Vermittler des reinen Seins, der spirituellen Vervollkommnung und der höchsten Bewusstseinszustände.

 

Ein schwaches Kronenchakra zeigt sich in mangelnder Lebensfreude:

Selbst wenn alle äußeren Bedingungen zu stimmen scheinen, bleibt ein Gefühl der Leere und Unzufriedenheit.

Betroffene fühlen sich oft unglücklich, ohne zu wissen, warum. Es fällt ihnen schwer, sich für etwas zu interessieren.

Ganz gleich, welche materiellen Anstrengungen sie auch unternehmen, das Gefühl der Unbefriedigtheit bleibt.

 

Für alle, deren Kronenchakra geschwächt ist, empfiehlt sich der Weg der bewußt erlebten Stille.

Literatur:

Chakra Praxisbuch von Kalashatra Govinda

erschienen im Goldmann Verlag

Hinweis für meine Homepagebesucher:

 

Ich weise darauf hin, dass alle Angaben ohne Gewähr erfolgen.

Für eventuelle Schäden, die aus den Hinweisen der hier veröffentlichten Texte resultieren,

kann ich keine Haftung übernehmen.