Marmapunkte - Ayurveda Vitalpunkte

Marmapunkte sind der Sitz der Lebensenergie.

Es gibt 108 Marmapunkte am gesamten Körper. Sie sind hochsensibel und leicht verletzbar.

Die Marmapunkte befinden sich nicht nur auf der Haut, sondern auch innerhalb des Körpers,

an Stellen, an denen z.B. Knochen zusammen treffen oder sich verbinden.

Ebenso an Verästelungen von Arterien und Venen oder Stellen, an denen Sehnen bzw. Bänder an Knochen ansetzen.

 

Die Muskelmarmas sitzen dort, wo sich innerhalb des Muskels verschiedene Muskelbunde verbinden.

Gelenke können auch Marmapunkte bilden.

 

Ebenso können Chakren Ayurveda-Vitalpunkte darstellen.

Diese Marmas haben allerdings an der Haut Reflexpunkte, über die sie therapeutisch beeinflusst werden können.

Verletzungen an diesen Stellen können oft sehr gefährlich sein.

 

Anderseits kann man mit einer leichten Massage dieser Punkte große Heilwirkung am Körper erzielen.

 

Gewebeverquellungen, muskuläre Verhärtungen oder Stauungen lassen sich auflösen.

 

 

Durch die Behandlung der Marmapunkte, die auf Energiebahnen des Körpers liegen, lassen sich Energieblockaden lösen. Schmerzen und Krankheiten wie:

                                                               * nervöse Herzbeschwerden

                                                                * Kopf-Rückenschmerzen

                                                                * Schlafstörungen

                                                                * Prüfungsangst u.v.m. lassen sich lindern

 

Die Ursprünge über die Lehre der Marmapunkte führen zurück zu der alten indischen Kampfkunst "Kalarippayatt".

 

Hier wird gelehrt, wie einerseits die Marmapunkte im Kampf geschützt werden können, anderseits jedoch der Gegner durch Treffer an den Marmapunkten kampfunfähig gemacht werden kann.

 

Um die Zeit Christi Geburt brachten Pilger das Wissen um die Marmapunkte nach China.

Dort fand es Eingang in die chinesische Medizin, aus dessen Wissen sich die Akupunkturlehre entwickelte.

 

Auch die chinesischen Kampfsportarten, wie Karate, Judo, Jiu Jitsu etc. gründen auf das Wissen um die Marapunkte.

 

Da es Pilgern und Mönchen verboten war, Waffen zu tragen, entwickelte sich die Kampfkunst, mit der bloßen Hand die Vitalpunkte des Gegners so zu treffen, dass dieser außer Gefecht gesetzt wurde.

Auch aus westlichen Sagen, Mythen und Legenden kennen wir einige dieser Marmas:

 

So wird z.B. das "Gulphä-Marma" in der griechischen Sage vom Kampf um Troja, an der Ferse des heldenhaften Archilles beschrieben.

 

Ebenso wird in der Nibelungensage über den Helden Siegfried der Marmapunkt "Brihati" zwischen den Schulterblättern erwähnt.